Software
Schreibe einen Kommentar

Brauch ich eine neue Bildbearbeitungssoftware?

 

Mein „Werdegang“ mit Bildbearbeitungsprogrammen stellt sich der Reihe nach so dar:

  1. Ulead Photoimpact 8
  2. Gimp
  3. CorelDRAW 11 Home
  4. Photoshop Elements 7
  5. Photoshop Elements 9
  6. Photoshop Elements 11
  7. CorelDRAW X8 Home & Student
  8. Affinity Photo (Testversion 10 Tage)

Mit keinem der Programme war ich wirklich intensiv vertraut. Die oberflächlichen, fast trivialen  Dinge, wie Helligkeit, Sättigung, Kontrast, vlt. mal Störendes wegstempeln, Vignetten, Verlaufsfilter bekam ich mit jeden Programm recht bald hin.

Diese Dinge reichen aber bei weitem nicht aus, um in die Composingszene einzusteigen. Also wird die Lernkurve zwingend steiler, um tiefer in die Geheimnisse der einzelnen Programme einzutauchen.

Und dann bestand meine Reaktion auf diesen „Druck“ immer darin, nach der einen, besseren und immer noch sehr bezahlbaren Software zu suchen, mit der mir alles leichter von der Hand ging.

Aus diesem Grund hatte ich mich final für CorelDRAW X8 Home & Student entschieden. Für mich war das auch ein „politischer“ Schritt, da die Präsenz von Adobe schon immer größer wird und ich daher den „Photoshophype“ nicht mitmachen wollte. Da sich bei CorelDRAW um eine Software handelt, die aus einem professionellen Umfeld kommt, geht „nicht alles viel einfacher“ sondern „viel mehr, aber komplexer“.

Da ich auch Lightroombenutzer bin und LR6 die letzte Version ohne Abozwang ist, hab ich mich beiläufig auf die Suche nach einem Ersatz gemacht. Dabei entdeckte ich, dass das mir bekannte Affinity Photo zukünftig mit einem Verwaltungsmodul á la Lightroom ausgestattet sein wird.

Und hier nun beginnt die eigentliche Geschichte .

  • 31.10.2017 Affinity Photo als Testversion installiert und erste Gehversuche unternommen, um mal zu sehen, wie intuitiv so eine Software sein kann.
  • 1.11.2017 Erste (erwartbare) Erkenntnis: der limitierende Faktor bin immer ich selbst und nicht eine irgendwie geartete Software. Bis ich einen Punkt erreiche, wo ich bestimmte Dinge mit meiner Softwareausstattung nicht mehr hin bekomme, werde ich Softwareleistungsfähigkeiten schon noch viel tiefer ausloten müssen.

Da der Test von Affinity Photo erst in 10 Tagen beendet ist, gibt es hier sicher noch eine Fortsetzung. Allerdings wird das kein klassischer Softwaretestbericht- davon lassen sich über Google im Netz genügend finden. Eher geht es um die Skizzierung des Entscheidungswegs, und der ist dann ja auch eine persönliche Sache. Damit hätte der Blogpost auch den Part der Selbstreflektion voll erfüllt.

Zum Thema Bildbearbeitung passt heute wieder ein Foto aus meinen persönlichen Best-ofs  aus einer Zeit, in der ich primär „analog“ gearbeitet habe.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.