Fotografie
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Funkblitzen

 

Vor über einem Jahr habe ich im Shootcamp einen Blitzkurs absolviert und war sofort von den Möglichkeiten des entfesselten Blitzens begeistert (Bei dieser Art zu blitzen wird das Blitzgerät von der Kamera getrennt, nur so am Rande). Damit aber eine Auslösung möglich ist kann ich den so ausgelagerten Blitz mit dem eingebauten in der Kamera auslösen. Das nennt man dann Master/Slave – Konfiguration.

Nachteile einer Master/Slave-Kombi

Erstens sollte „Sichtkontakt“ zwischen beiden Geräten bestehen. Zweitens funktioniert die Methode mit zunehmend hellerer Umgebung zunehmend unzuverlässig bis gar nicht. Drittens kann sich der „Steuerblitz“ auf die Lichtsituation im Bild in unerwünschter Weise auswirken.

Die Lösung

Also musste eine Funklösung her. Die Firma Metz, von der ich meinen Blitz habe, hatte eine solche Lösung für meine Kamera bereits für das erste Quartal 2017 angekündigt. Aber dabei blieb es halt auch erst einmal. Es existierte im Internet auch eine Bastellösung, bei der man in einen Sender einen Widerstand einlöten musste. Das hörte sich zumindest “ nerdig “ an und fast wäre es das auch geworden. Aber wie so oft, die ganze Funkerei ist dann in Vergessenheit geraten und die Blitzerei auch. Bis letzte Woche. Da ruft mich mein „authorized dealer “ an und erzählt mir was von einer neuen Funklösung für das Sony Multi-Interface das unter anderem bei meiner Nex 6 zum Einsatz kommt. Der Test an meiner Kamera mit meinem Blitz hat ergeben: alles läuft ganz wunderbar. => Kauf! Ohne vorher irgendwelche Test, Produktbewertungen o.ä. gelesen zu haben. Sehr ungewöhnlich für mich.Hier mal einige Eckdaten:

  • Hähnel
  • Viper TTL
  • Sender/Empfänger Startkit
  • 149.00€
  • 3 Blitzgruppen sind ansteuerbar
  • manuell, TTL, Stroboskop
  • High speed Synchronisation

Im Moment kann ich noch nichts über die Langzeitzufriedenheit sagen. Über das Ausprobieren bin ich noch nicht hinausgekommen.

Warum so spärlich?

Lang ist es her, dass ich das letzte Mal was geschrieben hab.  Das liegt an einigen Rahmenbedingungen, die sich deutlich verändert haben.

  1. Ich arbeite mehr, weil eine Meisterin im Betrieb in Mutterschaftsurlaub ging.
  2. Wir haben einige Umbauprojekte in der Firma realisiert. (Werkstatt und Sozialraum)
  3. Viele neue Marketingansätze warten auf mich und wollen realisiert werden.
  4. Für die Firmenwebsite habe ich auch mit einem Blog begonnen – und da kann ich mir definitiv keine zeitlichen Schlampereien leisten.
  5. Fotografieren wollt‘ ich, lesen wollt‘ ich, programmieren wollt‘ ich…

Vielleicht sollt ich mal einen personal reset durchführen…

 

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