Ipad pro 11" - die ersten xx-Tage

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20.7.2020

nach 5 Jahren, vielen Apps später und einem eher erfolglosen Versuch, einen Stift mit einem iPad 2 Air zu betreiben, steht jetzt das Dreamteam aus Pencil 2nd Gen. und Ipad Pro 11" 128gb am Start.

Da es Testberichte und Videorezensionen lt. einer bekannten Suchmaschine schon genug gibt, verlege ich mich lieber auf die subjektiven Gründe für die Neuanschaffung.

Die Gründe sind fast ausschließlich den beiden Affinity-Apps Designer und Photo geschuldet. Mit meinem bisherigen Hama-Stift war präzises Arbeiten bei diesen Apps nicht wirklich möglich, weil

  1. bei Stiftkontakt kein Finger auf dem Display liegen durfte, was angeblich mit einem "Fingerisolator" unschädlich gemacht werden kann, aber

  2. auch bei genauestem Positionieren immer eine nicht unerhebliche räumliche und zeitliche Verzögerung zwischen Stiftansatzpunkt und letztendlichem Zeichenergebnis entstand.

  3. Mit mehr Speicher lassen sich auch mehr Dateien dieser beiden ebenenorientierten Programme speichern.( wer schon mal mit solchen Programmen zu tun hatte, weiß wie Dateien durch viele Ebenen aufgebläht werden können)

  4. Schreiben war mit der bisherigen Kombi Stift und iPad auch nicht richtig möglich.

Und ein gewichtiger, weiterer Grund war sicher auch "will haben".

Warum also kein 12,9"er oder ein iPad Air 10,5" neuester Generation( immerhin 320.-€ billiger)? Das Größere passt nicht in meine übliche Transporttasche, ist mir also zuwenig mobil, das Kleinere ist tatsächlich vom Display kleiner, vom Gehäuse zumindest in der Breite größer. Außerdem passt zum 10,5er nur der Pencil 1 und der lädt nicht schick über Induktion an der Längsseite, sondern über die USB-Buchse. Während eines Transports lädt man den Stift also besser nicht.

Das 11"er hat zusätzlich zur normalen Kamera (28mm KB-Äquivalent) noch eine Weitwinkelkamera (14mm). Sound ist nicht völlig unwichtig, und der kommt aus 4 Lautsprechern. Immerwieder erstaunlich, was aus so kleinen Volumen und so kleinen Treibern rauskommt.

Ein kleines Ärgernis ist die neue Schnittstelle. Für meinen Klinkenstecker am Kopfhörer brauch ich jetzt fürs Iphone(Lightningbuchse) und für das iPad(USB-C) unterschiedliche Adapter. Da ich aber üblicherweise meinen schnurlosen Noise-cancelling-Kopfhörer B&O Hi8 on-ear verwende, ist das "Jammern" im Randbereich. So wie es im Moment aussieht, wird diese Ladebuchse ohnehin der zukünftige Standard, beim nächsten Smartphone