To Go...

To Go...

genauer :Coffee To Go. Ist das Zeitverdichtung und damit ein Symptom unserer Zeit? Ist das dann noch Genuß? Ist es respektlos dem gegenüber, der seine Arbeit so beiläufig verkaufen muß? Was war zuerst da, die Henne oder das Ei?

Stell ich zuviele Fragen, oder seh ich das nur zu eng?

Aber es scheint einen Nerv der Zeit getroffen zu haben, denn ohne Nachfrage oder wenigstens einen Trend gibt es kein Produkt.

Mir geht es hier nicht primär um die ökologische Seite, sondern um die Geisteshaltung dazu.

Und je länger ich über diese togo-Thematik nachgedacht habe, desto mehr scheint "Coffee To Go" nur die Spitze des Eisbergs, des To Go-Eisbergs?

Da wären

  • Phone To Go
  • Music To Go
  • Books To Go als Hörbücher
  • Food To Go
  • Ice To Go
  • Rauchen ist (leider) auch eine beliebte To Go Beschäftigung
  • Obst To Go in Form von Bananen, Äpfeln und Birnen. To Go hat möglicherweise eine lange Tradition, länger als ich bisher angenommen habe.
  • Breze To Go als Kinderberuhigung, dicht gefolgt von "eine Wurst (-To Go) für die/den Kleine(n) ?"

Jede Form von To Go verlangt von uns immer zwei Dinge. Eine Bewegung von A nach B und eben Coffee, Phone, Music, Food, Books oder Ice oder eben Cigarettes,um beim Anglizismus zu bleiben, oder Obst, Breze und Wurst.

Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr To Go-Produkte fallen mir ein. Wie geht es Euch mit diesem ganzen To Go ?

Das Photo ist mit dem Iphone entstanden. Ich hab die Nachmittagssonne hereingelassen gegen das Raumdunkel fotografiert, und auf den Deckel des Bechers belichtet. Mehr "Fototrick" war nicht.

Vielen Dank an Kuno Schmitz vom Cafe Veramente für die Überlassung eines Kaffeebechers.

Kaffee ist mir aber so am liebsten:

Bildbeschreibung

Ich freu mich über mails.